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Was darf ein professioneller Hochzeitsfotograf kosten und wie ihn finden?

Immer wieder werde ich im Freundes-, Verwandtenkreis und von den Brautpaaren gefragt:

Wie sind die Preise für Hochzeitsbilder?
Was kostet ein Hochzeitsfotograf?
Wie gestalten sich die Preise für Hochzeitsfotografen?

Das ist wie die Frage: Was kostet ein Auto?
Möchten Sie einen Tata Nano oder einen Koenigsegg?
Da würde ich mir zuerst die Frage stelle: Was möchte ich und in welcher Qualität?

Was teuer oder billig ist, muss jeder selbst definieren.
Ich werde keine Preisvergleiche oder eine Preisliste für Fotografen aufstellen, sondern helfen, die Preisgestaltung von Fotografen etwas zu hinterfragen bzw. erklären.

Wie viel ein Fotograf für die eigene Hochzeit kostet hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.

  • Einmal ist es regional bedingt, ein Hochzeitsfotograf in München, Köln oder Düsseldorf kostet mehr als ein Fotograf in Ravensburg, Weingarten oder Friedrichshafen
  • Dann spielt der eigene Anspruch des Fotografen und des Brautpaares an die Qualität eine Rolle
  • Der Ort der Hochzeit, Anreise und Abreise, sind genauso wichtig wie die Zeit der Anwesenheit des Fotografen
  • Natürlich kommt es auch darauf an, wie erfahren und gründlich der Fotograf ist
  • Die Hochzeitsbilder müssen sortiert und nachbearbeitet werden
  • Gibt es eine Vorbesprechung und wo findet sie statt

Und zum Schluss kommt noch das Finanzamt möchte die Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer, die Hankwerkskammer will ihren Beitrag, der Versicherungsmakler hat auch Familie usw. Sie haben bemerkt, da klinken sich viele Dinge mit ein die „mitverdienen“ möchten.

 

Wie den besten Hochzeitsfotograf und den besten Preis für meine Wünsche finden?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten einen Hochzeitsfotograf zu finden:

  1. Sie schlendern durch die Stadt von Schaufenster zu Schaufenster und schauen sich die Hochzeitsbilder der Fotografen an.
  2. Sie durchsuchen die angezeigten Ergebnisse der Suchmaschinen von Google und Co. gründlich und auch über die ersten zwei drei Seiten hinaus.
  3. Sie fragen Freunde, Kollegen und Verwandte nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen für ihren Fotograf der Hochzeit
  4. Sie gehen auf eine der vielen Hochzeitsmessen und suchen dort

Betrachten Sie sich die Fotos der Fotografen genau und überlegen Sie, ob Ihnen der fotografische Stil gefällt und zu Ihnen passt.
Ganz wichtig sind die tollen Fotos mit dieser „super extra Hochzeits-Location“, überlegen Sie auch hier, ob diese Fotos an ihrem Hochzeitstag zeitlich überhaupt machbar sind. Oder sollte man da nicht einen extra halben Tag nur für die „Hochzeitsbilder“ einplanen.

Die Suchmaschinen zeigen Ihnen jede Menge Fotografen an, viele auch mit geschalteten Anzeigen bei Google, da kostet ein Klick schon Geld, Google lebt davon, je weiter vorne die Anzeige desto teurer. Das müssen nicht immer die Besten sein. Auch bei Google gilt, wer am lautesten schreit wir am meisten gehört bzw. geklickt.

Sie haben Hochzeitsfotos gesehen und ein zwei Stile gefunden die zu Ihnen passen.
Dann nehmen Sie Kontakt mit den Fotografen auf und wählen Sie den Fotograf oder die Fotografin aus, bei denen Sie ein gutes Bauchgefühl haben. Gute Hochzeitsfotos gibt es nur, wenn die Chemie stimmt.

 

Was darf oder muss ein professioneller Hochzeitsfotograf kosten, welchen Preis hat er oder sie?

Bis vor einigen Jahren bekam man ausgebildete Fotografen, die Hochzeitsfotos waren auf hohem Niveau.
Nun gibt es eine Unzahl von selbst ernannten Fotografen, die Hochzeitsfotos für einen Apfel und ein Ei anbieten und nur gegen Barzahlung. Warum wohl?
Wenn Sie von dem Apfel die MwSt., die Einkommensteuer und Fixkosten abziehen bleibt ein halbes Ei übrig. Hier haben Sie es mit einem Anfänger oder Fotografen zu tun, der Hauptberuflich einer anderen Tätigkeit nachgeht.
Wo ist der Unterschied und wie kann ich sicher sein, dass ich einen Profi-Hochzeitsfotografen bekomme?
In der Regel haben alle Hochzeitsfotografen eine Webseite, das ist das ihr Schaufenster in die Welt.
Auch ich habe schon Anfragen und Aufräge z. B. Abu Dhabi und ganz Europa erhalten.

Schauen sie z. B. nach folgenden Kriterien für ihren Hochzeits-Fotografen:
• Haben sie ein Ausbildung zum Fotografen oder gar den Meistertitel
• Sind sie Mitglied in der Handwerkskammer
• Haben sie eine Steuer-Id auf ihrer Webseite

Bitte verlassen Sie sich auf ihren gesunden Menschenverstand und Bauchgefühl.
Die Hochzeitslimousine kostet Sie für ca. 1 Stunde Fahrzeit 300-400 Euro und ein „Fotograf“ begleitet für den gleichen Betrag ihre Hochzeit, bearbeitet dann noch mehrere Stunden die Fotos, brennt sie auf eine DVD usw.
Da erübrigt sich doch jede weitere Frage, oder?

Sie bringen ihr Auto doch auch nicht zum Schrauber um die Ecke, wenn Ihnen ihre Sicherheit und Qualität wichtig sind.

Hochzeitsfotos müssen beim ersten Mal perfekt sein. Eine zweite Chance gibt es nicht!
Scott Kelby, Fotograf

Liebevolle Momente

Liebevolle Momente auf der Hochzeit